Supervision mit André Stern

Ende Mai 2014 durfte ich in Stuttgart anlässlich einer Supervision für familylab einen Vortrag mit André Stern erleben. Er berichtete zum Thema „Ich war nie in der Schule„.
Über André Stern und seinen Vater Arno Stern wurde 2014-06-03 09_39_08-Thomas Jennrichauch in dem Film „Alphabet“ berichtet, über ein Aufwachsen ohne Schule.

Wir lernen aus Angst, oder Liebe.

André Stern berichtet begeistert und sehr inspirierend über sein Aufwachsen, seine Art zu lernen. Er betreibt dabei keine Schulschelte. Er sagt, er spräche nur von sich, er sei ein ganz normales 42 jähriges Kind. Er sei aber nicht in einer laisse faire Beziehung aufgewachsen, sondern es gab und gebe durchaus Struktur und Rituale in seinem Leben.
Auch beschreibt er sein Leben als Vater mit seinem Sohn, der nun 3 Jahre alt ist. André Stern berichtet darüber wie sein Sohn durch sein Interesse und seine Begeisterung eine Regenbogenspur hinterlässt – in dem zeitweise tristen Paris.

Ein paar Gedanken, die ich mir notiert habe:

  • Zum Lernen gibt es nichts besseres, als Begeisterung und Spielen.
  • Verbundenheit ist der größte Autonomiefaktor.
  • Disziplin kommt von innen, aus Freude am Tun.
  • Orientierung sei in der Erziehung besser als Grenzen setzen.

Hier gibt es einen interessanten Video Beitrag über André Stern:

 

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