Gewaltfreie Kommunikation

Beschreibung:
Gewaltfreie Kommunikation  Nach Dr. Marshall Rosenberg – Die verlernte Sprache der Bedürfnisse und der Gefühle
Sobald wir als Kinder das erste Mal hören: “Das ist gut, das ist schlecht” – von da an geht es nicht mehr um Bedürfnisse, sondern um Urteile, Vergleiche und Bewertungen. Wir werden von nun an programmiert nachzudenken, was andere über uns, wir über andere denken, um gegenseitig unser Verhalten zu beurteilen. So kann ein gewaltvoller Anteil in die Kommunikation gelangen, wie ich denke ich über mich, was denke ich über andere.
Die Gewaltfreie Kommunikation hingegen geht davon aus, dass alles was wir tun, der Bedürfniserfüllung dient. Dabei ist es von entscheidender Wichtigkeit unsere Bedürfnisse überhaupt zu kennen und die des Gegenüber zu hören. Denn nur dann können wir Handlungen und Taten folgen lassen, die die Bedürfnisse beider Seiten achten und wertschätzen. Konflikte entstehen stets auf der Ebene der Strategien, der Handlungsweisen, nie auf der Ebene der Bedürfnisse.

In Konflikten, in den großen, wie auch in den alltäglichen, vermeintlich kleinen, kennen wir in der Hauptsache nur zwei Wege. Entweder wir verteidigen, rechtfertigen uns, vertreten mit allen Mitteln unseren Standpunkt, greifen den Gesprächspartner oft verbal an. Wir sind der Meinung, dass wir Recht haben, wollen den anderen davon überzeugen. Dumm nur, wenn der Gegenüber, das auch von seiner Meinung denkt. Willst Du Recht haben, oder glücklich sein? Oder wir gehen Kompromisse ein, beide Seiten geben nach, beide Seiten ‚verlieren‘, können Ihre Bedürfnisse nicht erfüllen.

Beide Wege nützen nicht wirklich der beiderseitigen Bedürfniserfüllung. Entweder bin ich dem Anderen gegenüber gewaltig, indem ich mich durchsetzen will. Oder ich bin zu mir gewaltig, weil ich mich unterordne, weil ich nachgebe, und somit meine Bedürfnisse und mir Wichtiges nicht wertschätze und nicht achte, somit sogar meine Selbstachtung mit der Zeit aufs Spiel setze.

Aber es gibt mindestens noch einen dritten Weg, den Weg der Gewaltfreien Kommunikation. Dort reden wir von unseren Bedürfnissen, von unseren Gefühlen und hören die Bedürfnisse und Gefühle des anderen. Dadurch entstehen Vertrauen und verlässliche Verbindung.

In der GFK-Gewaltfreien Kommunikation sprechen wir nicht von müssen, sollen, oder Schuld, wir reden von Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Wir denken nicht in Vorwürfen, Diagnosen und Urteilen, sondern fragen ‚Was bewegt Dich, so zu handeln?‘

Ihre Vorteile aus dem Seminar:

  • Sie erkennen Ihre Bedürfnisse und die Ihrer Mitmenschen
  • Sie können sich ohne Konfliktpotential mitteilen
  • Sie hören keine Vorwürfe, Verurteilungen, Angriffe mehr
  • Sie erkennen Fallstricke in der Kommunikation und finden Auswege
  • Sie erlangen Klarheit und hören mit anderen Ohren
  • Sie können in Konfliktsituationen vermitteln
  • Sie finden gemeinsame langlebige Lösungen
  • Sie erlernen eine wertschätzende und verbindende Kommunikation für alle Konfliktarten

Seminarinhalt – Was wir lernen:

  • Was sind meine Bedürfnisse und Strategien
  • Wie können Konflikte gelöst werden
  • Wie kann dem Entstehen von Konflikten vorgebeugt werden
  • Die 4 Schritte der Gewaltfreien Kommunikation
  •  Wie kann ich mich erklären, den Gegenüber erreichen
  • Emapthie – Der Schlüssel für die Gewaltfreie Kommunikation
  • Wie kann ich aus einer eskalierenden Kommunikation aussteigen

Ziel:
Wir erreichen Klarheit in der Kommunikation. Dadurch gelingen die Beziehungen zu den Mitmenschen leichter, sei es im Privatleben, oder im Arbeitsleben. Der Umgang untereinander wird wertschätzender und wir erkennen eine große Vielfalt an Strategie und Handlungsmöglichkeiten, um Bedürfnisse zu erfüllen. In Konfliktfällen behalten wir die Übersicht und können zu einer konstruktiven Lösungssuche beitragen.

Dauer:
3 Tage

Seminarleiter:
Thomas Jennrich
Mediator, Kommunikationstrainer, Coach, Mobbingtrainer, familylab-Jesper Juul Seminarleiter

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